Sommerkino – Female Pleasure – 04.09.2020

Als Abschluss unserer aktuellen Kampagne zum Thema Sexismus, sexualisierster Gewalt und sexueller Belästigung mit dem Titel “talking about – sexism, awareness and experiences” führen wir am 04.09.2020 im “RATS – Kulturzentrum” den Film “Female Pleasure” vor.

Bitte beachtet die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19.


Infos:
Film: Female Pleasure
Trailer: https://www.femalepleasure.org/deutsch
Einlass: 21 Uhr
Start: 21:30 Uhr
Ort: RATS – Kulturzentrum Obhausen, Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen

Infos zum Film:

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm „#Female Pleasure“ . Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht.

„#Female Pleasure“ ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann. Der Film von Barbara Miller („Forbidden Voices“) ist ein Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung und gegen die Dämonisierung der weiblichen Lust durch Religion und gesellschaftliche Restriktionen.

Infektionsschutzmaßnahmen:

  1. Das Betreten der Veranstaltungsfläche ist nur mit Mund-Nasen-Abdeckung (textile Barriere, nicht medizinische Alltagsmaske) gestattet. Das Abnehmen der Mund-Nasen-Abdeckung ist nach Erreichen des Sitzplatzes möglich, sofern dies den weiteren Regelungen nicht entgegensteht.
  2. Zur Ermöglichung der Nachverfolgung eventueller Infektionen muss sich jede Person in Anwesenheitslisten eintragen. Diese liegen am Eingang bereit. Hierbei ist zwingend anzugeben: Vor & Nachname, vollständige Anschrift, Telefonnummer. Die Listen müssen über eine Dauer von vier Wochen von den Veranstaltenden aufbewahrt werden und sind dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen auszuhändigen. Nach spätestens zwei Monaten müssen die Listen vernichtet werden.
  3. Bitte achten Sie zwingend auf Husten- und Niesetikette. Hier gilt Armbeuge statt Hand. Bei erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen ist dem Angebot fernzubleiben. Kontaktieren Sie Ihren zuständige*n Arzt/Ärztin zur Abklärung.
  4. Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern Abstand zu anderen Personen sind im Gebäude und im Außenbereich einzuhalten. Wo dieser Abstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sanitär- und andere Räume mit räumlicher Enge sind ausschließlich von einer Person zu betreten. Ansammlungen von Personen (z.B. Wartebereiche) sind zu Vermeiden. Durch die Veranstaltenden werden vormarkierte Flächen mit breiten Gängen angelegt, je Haushalt/Gruppe/Anmeldung wird ein Feld zur Verfügung gestellt.
  5. Wo möglich, sind Türen offen zu lassen, um mögliche Infektionswege, durch Betätigen der Türklinken, zu vermeiden. Tische, Tür- und Fensterklinken und andere Oberflächen, die von wechselnden Personen genutzt werden, sind zu reinigen / desinfizieren. Die Verantwortung hierüber liegt bei den Veranstaltenden. Die erfolgte Reinigung ist jeweils zu dokumentieren.
  6. Eine Picknickdecke, offene Speisen und Getränke müssen selbst mitgebracht werden. Speisen und Getränke sind nur zum Selbstverzehr gestattet und dürfen nicht andere Personen weitergegeben werden.

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.