Kein Lied kann es zweimal geben – Ein Liedabend – VERSCHOBEN!

VERSCHOBEN wegen Corona. Weitere Infos folgen.

Am 21.03.2020 veranstaltet das Bündnis „Querfurt für Weltoffenheit“ im “RATS – Kulturzentrum Obhausen” (Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen) einen Liedabend der sich mit Nationalisierung und Popmusik auseinandersetzt. Es wird eine musikalische Performance über POP-Musik, Sprache, Verantwortung, Unsicherheit, eine Tür u.a. von Tommy Neuwirth / Das weltweite Netzwerk für ein bedingungsloses Grundeinkommen geben. Unterstützt wird er dabei von seinen Gästen “Spätkauf Pakila”. Als Beilage gibt es für alle Zuschauer*innen ein “Liedheft” mit lyrischen und essayistischen Beiträgen zum Thema.

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20 Uhr Eintritt: Frei


Popmusik und Nationalisierung.
Lass uns nicht über Frei.Wild reden.
Lass uns nicht über Helene Fischer reden.
»When I go forwards, you go backwards And somewhere we will meet Ha, ha, ha« (Radiohead »Electioneering«)
Wir treffen uns in der Mitte.
Die Mitte wird bewacht von der Unsicherheit.
Große Jungs weinen nicht.
Auch nicht wenn in der ersten Strophe des Deutschlandliedes der CD-Player springt, wie neulich bei einem AfD-Treffen in Bayern.
Ein bisschen Schadenfreude gönne ich mir.
Wer hört heute noch CDs?
Wer hört heute noch Popmusik?
So lange Stimmungs-Apps noch keinen Aggro-Modus haben, braucht es scheinbar weiterhin aggressive Lieder mit Texten unterhalb der deutschen Gürtellinie.
Oder einfach nur Lieder, die den Status Quo feiern.
»Einer von 80Millionen« Deutschland bestätigt sich selbst.
Und Pop? Und du? Und ich?

Mit Unterstützung von:
Bündnis „Querfurt für Weltoffenheit“
Netzwerk “Weltoffener Saalekreis”
B.A.S.E. e.V.
Amadeu Antonio Stiftung

Gefördert vom “Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend” im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben!”



Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

Workshop: Bildbearbeitung mit GIMP – VERSCHOBEN

VERSCHOBEN wegen Corona. Weitere Infos folgen.

Für die Arbeit im Verein oder in anderen Gruppen benötigen wir ständig Grafiken. Sei es für Printsachen um Veranstaltungen zu bewerben oder Grafiken für den Social-Media-Auftritt. Nicht immer ist Geld vorhanden, um einen Profi zu bezahlen, deshalb veranstalten wir einen Workshop, der euch das Handwerkszeug geben soll, um selbst einfache Grafiken zu gestalten. Unser Referent ist zwar kein professioneller Grafiker, aber das hat ihn noch nie daran gehindert welche zu erstellen.

Die Veranstaltung findet am 20.03.2020 im “RATS – Kulturzentrum Obhausen” (Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen) statt und beginnt 18 Uhr. Das Ende lassen wir offen, nach einer kurzen Einführung wird es Zeit direkt selbst Hand anzulegen. Dafür könnt ihr gern schon Ideen mitbringen, die ihr im Verlauf des Workshops umsetzen könnt. 

  • Was ihr mitbringen müsst:
    • Laptop (Wenn möglich mit GIMP 2.10 oder 2.08 installiert. Können wir aber auch vor Ort machen)
    • Falls Ihr keinen besitzt schreibt uns einfach an. Wir können auch welche bereitstellen.
  • Was ihr mitnehmen könnt:
    • Vorlagen für die gängigen Print und Social-Media-Formate
    • Texturen
    • Beispielbilder
    • Schriftarten 
16×9 – Facebook, Twitter, Instagram Feed
9×16 – Facebook, Instagram Story

LETS START A FREIRAUM!

Freiräume sind im ländlichen Raum des südlichen Sachsen-Anhalts Mangelware? NOPE! An vielen Orten bewegt sich etwas. In Merseburg bereichern „kLinke“ und „Domstraße2“ die Kulturlandschaft. In Naumburg veranstalten „Tankstep“ Hardcore/Punk/Metal Konzerte. In Nebra baut der „Hardtlack e.V.“ sein Vereinsheim „NEVERI“ aus, in Obhausen haben sich Menschen gedacht „wir brauchen ein Kulturzentrum“ und betreiben seit dem 01.01.2020 das „RATS – Kulturzentrum Obhausen“. Und sicher haben wir noch wen vergessen…
Am 29.02.2020 veranstalten wir deshalb ein Vernetzungstreffen, bei dem sich die unterschiedlichen Projekte gegenseitig vorstellen und vernetzen können. Es wird außerdem einen Erfahrungsbericht von Tobias „Pudding“ Burdukat geben. Über viele Jahre hinweg gelang es ihm und seinen Mitstreiter*innen, mit dem „Dorf der Jugend“ in Grimma eine „lebendige, nachhaltige und autarke Struktur der Kultur- und Jugendarbeit für den ländlichen Raum“ aufzubauen und zu etablieren. Er wird über seine Erfahrungen und die Geschichte, Möglichkeiten und Erschwernisse von Freiräumen und Jugendarbeit im ländlichen Raum berichten und anschließend Raum für Nachfragen und Hilfestellungen bieten.

Anmeldung über: querfurt.fuer.weltoffenheit@gmail.com oder via DM auf Twitter, Instagram, Facebook(Die Anmeldung dient nur zum Überblick. Schreibt uns einfach einen Namen und evtl. für welche Initiative/Organisation ihr teilnehmen wollt.)

Zeitplan der Veranstaltung:

  • 14:00 Uhr – Begrüßung
  • 14:30 Uhr – Vorstellung der Projekte
    • Geschichte und Ziele der Initiative 
    • Aktueller Stand
    • Ausblick
  • 15:00 Uhr – Besichtigung RATS
    • Kaffee, Tee, Snacks
  • 15:30 Uhr – Vortrag “Dorf der Jugend bei euch!?”
    • Jugendarbeit im ländlichen Raum
    • Entwicklungen, Möglichkeiten, Erschwernisse
    • Best Practice
    • Diskussion, Nachfragen, Hilfestellungen 
  • 17:00 Uhr – Austausch und Vernetzung
    • Welche Bedürfnisse haben die Projekte?
    • Wie können sich die Projekte gegenseitig unterstützen? 
    • Zukünftige Vernetzung

Die Folien zum Vortrag von Tobias „Pudding“ Burdukat findet ihr unter:
https://tobias-burdukat.de/lets-start-a-freiraum-obhausen/

Pressebericht des Transit Magazins vom 03.03.2020:
https://transit-magazin.de/2020/03/freiraeume-in-der-provinz/

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New Year New Me

Wir als “RATS-Kulturzentrum” in Obhausen sind mehrheitlich jüngere Menschen aus dem Saalekreis und darüber hinaus, die seit Jahren als lose Gruppe Konzerte und ähnliches im Saalekreis veranstalten. Durch die Möglichkeit Räumlichkeiten langfristig mieten zu können entschieden wir uns dazu ein Kulturzentrum zu gründen, um mehr als Konzerte zu veranstalten und um engagierten Leuten mit Ideen Räume zur Verfügung zu stellen.
Unser Anliegen ist es die Kulturlandschaft im südlichen Sachsen-Anhalt zu bereichern, auch durch alternative Subkulturen, in welchen auch die meisten von uns sozialisiert wurden. Wenn ihr selbst eine Idee für eine Veranstaltung habt, kommt gern mit uns in Kontakt. Jegliche Form von Veranstaltung ist dabei möglich sei es Filmvorführung, Workshop, Galerie, private Feiern etc.

Das RATS soll ein Ort für jeder Mensch sein, sprich: unsere Angebote zur Teilnahme sind niedrigschwellig, wir haben einen antirassistischen und demokratischen Konsens, menschenfeindliche Äußerungen und/oder Personen werden nicht geduldet. Wir sind für ein solidarisches Miteinander und werden dies auch nicht müde zu betonen.

Daraus folgt: Bei Veranstaltungen gilt das Hausrecht. Wir behalten uns vor, davon Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Jeden zweiten Sonntag im Monat findet ein Plenum im RATS statt. Wenn ihr Fragen oder Ideen habt oder einfach Mitglied werden wollt, seid ihr herzlich eingeladen.