talking about – sexism, awareness, experiences

Wir vom RATS-Kulturzentrum Obhausen hatten vor ein paar Wochen die Idee eines Projektes, in welchem wir Sexismus, sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung aufgreifen und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten wollten. Den Beginn unserer „talking about sexism, awareness and experiences“-Kampagne setzten wir auf den 21. August, fortlaufend gab es bis zum 04. September täglich Informationen zur Begriffsklärung, Umfragen zu eigenen Erfahrungen sowie Material zur Sensibilisierung, abschließen sollte die Kampagne mit dem Film „Female Pleasure“, zu welchem wir am 04. September ins Rats-Kulturzentrum einluden. Dieser handelt von fünf jungen Frauen, welche aus verschiedenen Kulturen stammen und sich sehr stark mit dem Thema der weiblichen Sexualität und dem freien Umgang mit dieser einsetzen. Wir versuchten Betroffenen Mut zu machen ihre eigenen Erfahrungsberichte zu teilen, dabei ließen wir ihnen frei, ob sie uns dies anonym bei Tellonym oder mit Namen via Instagram mitteilen. Innerhalb des Projektes veröffentlichten wir ein mehrminütiges Video, in welchem eine, an der Kampagne beteiligte, betroffene Person über ihre Erfahrungen spricht und auf die Thematik aufmerksam macht. Zur gleichen Zeit erstellten wir eine Grafik als „Erfahrungsbingo“ um anderen die Möglichkeit zu geben, der Öffentlichkeit zu zeigen, was sie erlebt haben. Bei der Recherche zum Projekt stießen wir auf ein Video, welches uns inspirierte ein Selbstexperiment bei eBay-Kleinanzeigen zu versuchen, da man oft hört, dass Frauen in sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit suchen, in dem sie sich „präsentieren“. Wir schufen also die imaginäre 17 jährige Lara, welche auf eBay-Kleinanzeigen einen Babysitterjob sucht, hier die Beschreibung des Jobangebots: „Hallo! Ich bin Lara und 17 alt und möchte mir neben meiner Schule ein bisschen Geld dazu verdienen. Ich habe auf Kinder der Familie und von Bekannten schon aufgepasst und bin darin geübt. Zeit hätte ich grundsätzlich von Mittwoch bis Sonntag! In den Ferien bin ich flexibel.“. Unser Selbstversuch zeigt sehr deutlich, dass Frauen auch ohne „Gesicht zu zeigen“ sexualisiert und als Objekt betrachtet werden, unabhängig von Profil und Plattform.

Das Video zur Kampagne.

Die gesamte Kampagne findet ihr auf unserem Instagram-Account als Highlight:
https://www.instagram.com/ratsobh/

Singt ojf Jiddisch! – Jiddische Lieder & Geschichten – 05.09.2020

Eine humorvolle Einführung in die jiddische Musik, Sprache und Kultur. Olaf Ruhl (1964) aus Berlin-Lichtenberg ist Theologe und jiddischer Musiker. Seit 2007 tritt er mit seinem Programm „Singt ojf Jiddisch! – Jiddische Lieder & Geschichten“ auf. Es ist ein buntes Programm, das eine unterhaltsame Einführung in die jiddische Musik, Sprache und Kultur bietet. Lieder und Geschichten im jiddischen Original, gespielt auf Akkordeon oder Gitarre, werden mit Übersetzungen und Anekdoten dem Publikum nahe gebracht. Olaf Ruhl entführt seine Zuhörer sensibel und mit Humor in eine berührende Kultur ohne jemals den Zeigefinger zu heben.

Bitte beachtet die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19.


Infos:
Einlass: 20 Uhr
Ort: RATS – Kulturzentrum Obhausen, Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen

Infektionsschutzmaßnahmen:

  1. Das Betreten der Veranstaltungsfläche ist nur mit Mund-Nasen-Abdeckung (textile Barriere, nicht medizinische Alltagsmaske) gestattet. Das Abnehmen der Mund-Nasen-Abdeckung ist nach Erreichen des Sitzplatzes möglich, sofern dies den weiteren Regelungen nicht entgegensteht.
  2. Zur Ermöglichung der Nachverfolgung eventueller Infektionen muss sich jede Person in Anwesenheitslisten eintragen. Diese liegen am Eingang bereit. Hierbei ist zwingend anzugeben: Vor & Nachname, vollständige Anschrift, Telefonnummer. Die Listen müssen über eine Dauer von vier Wochen von den Veranstaltenden aufbewahrt werden und sind dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen auszuhändigen. Nach spätestens zwei Monaten müssen die Listen vernichtet werden.
  3. Bitte achten Sie zwingend auf Husten- und Niesetikette. Hier gilt Armbeuge statt Hand. Bei erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen ist dem Angebot fernzubleiben. Kontaktieren Sie Ihren zuständige*n Arzt/Ärztin zur Abklärung.
  4. Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern Abstand zu anderen Personen sind im Gebäude und im Außenbereich einzuhalten. Wo dieser Abstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sanitär- und andere Räume mit räumlicher Enge sind ausschließlich von einer Person zu betreten. Ansammlungen von Personen (z.B. Wartebereiche) sind zu Vermeiden. Durch die Veranstaltenden werden vormarkierte Flächen mit breiten Gängen angelegt, je Haushalt/Gruppe/Anmeldung wird ein Feld zur Verfügung gestellt.
  5. Wo möglich, sind Türen offen zu lassen, um mögliche Infektionswege, durch Betätigen der Türklinken, zu vermeiden. Tische, Tür- und Fensterklinken und andere Oberflächen, die von wechselnden Personen genutzt werden, sind zu reinigen / desinfizieren. Die Verantwortung hierüber liegt bei den Veranstaltenden. Die erfolgte Reinigung ist jeweils zu dokumentieren.
  6. Eine Picknickdecke, offene Speisen und Getränke müssen selbst mitgebracht werden. Speisen und Getränke sind nur zum Selbstverzehr gestattet und dürfen nicht andere Personen weitergegeben werden.

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

Sommerkino – Female Pleasure – 04.09.2020

Als Abschluss unserer aktuellen Kampagne zum Thema Sexismus, sexualisierster Gewalt und sexueller Belästigung mit dem Titel “talking about – sexism, awareness and experiences” führen wir am 04.09.2020 im “RATS – Kulturzentrum” den Film “Female Pleasure” vor.

Bitte beachtet die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19.


Infos:
Film: Female Pleasure
Trailer: https://www.femalepleasure.org/deutsch
Einlass: 21 Uhr
Start: 21:30 Uhr
Ort: RATS – Kulturzentrum Obhausen, Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen

Infos zum Film:

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm „#Female Pleasure“ . Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht.

„#Female Pleasure“ ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann. Der Film von Barbara Miller („Forbidden Voices“) ist ein Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung und gegen die Dämonisierung der weiblichen Lust durch Religion und gesellschaftliche Restriktionen.

Infektionsschutzmaßnahmen:

  1. Das Betreten der Veranstaltungsfläche ist nur mit Mund-Nasen-Abdeckung (textile Barriere, nicht medizinische Alltagsmaske) gestattet. Das Abnehmen der Mund-Nasen-Abdeckung ist nach Erreichen des Sitzplatzes möglich, sofern dies den weiteren Regelungen nicht entgegensteht.
  2. Zur Ermöglichung der Nachverfolgung eventueller Infektionen muss sich jede Person in Anwesenheitslisten eintragen. Diese liegen am Eingang bereit. Hierbei ist zwingend anzugeben: Vor & Nachname, vollständige Anschrift, Telefonnummer. Die Listen müssen über eine Dauer von vier Wochen von den Veranstaltenden aufbewahrt werden und sind dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen auszuhändigen. Nach spätestens zwei Monaten müssen die Listen vernichtet werden.
  3. Bitte achten Sie zwingend auf Husten- und Niesetikette. Hier gilt Armbeuge statt Hand. Bei erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen ist dem Angebot fernzubleiben. Kontaktieren Sie Ihren zuständige*n Arzt/Ärztin zur Abklärung.
  4. Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern Abstand zu anderen Personen sind im Gebäude und im Außenbereich einzuhalten. Wo dieser Abstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sanitär- und andere Räume mit räumlicher Enge sind ausschließlich von einer Person zu betreten. Ansammlungen von Personen (z.B. Wartebereiche) sind zu Vermeiden. Durch die Veranstaltenden werden vormarkierte Flächen mit breiten Gängen angelegt, je Haushalt/Gruppe/Anmeldung wird ein Feld zur Verfügung gestellt.
  5. Wo möglich, sind Türen offen zu lassen, um mögliche Infektionswege, durch Betätigen der Türklinken, zu vermeiden. Tische, Tür- und Fensterklinken und andere Oberflächen, die von wechselnden Personen genutzt werden, sind zu reinigen / desinfizieren. Die Verantwortung hierüber liegt bei den Veranstaltenden. Die erfolgte Reinigung ist jeweils zu dokumentieren.
  6. Eine Picknickdecke, offene Speisen und Getränke müssen selbst mitgebracht werden. Speisen und Getränke sind nur zum Selbstverzehr gestattet und dürfen nicht andere Personen weitergegeben werden.

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

Sommerkino – SKIN – 08.08.2020

Im Rahmen unseres Sommerkinos zeigen wir am 08.08.2020 in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Querfurt für Weltoffenheit“ auf dem Gelände des RATS – Kulturzentrums in Obhausen den Film „SKIN“, der eine Ausstiegsgeschichte aus der Neonaziszene behandelt. Bitte beachtet unsere Maßnahmen zum Infektionsschutz zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie.


Infos:
Film: SKIN
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=8NO2ZoKcC5o
Einlass: 21 Uhr
Start: 21:30 Uhr
Ort: RATS – Kulturzentrum Obhausen, Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen

Infos zum Film:
„Bryon Widner (Jamie Bell) trägt den Hass tief im Herzen und sichtbar auf der Haut. Seine zahlreichen Tätowierungen überziehen Körper, Gesicht und kahlrasierten Schädel – eingebrannte Verbildlichungen seiner Gewalttaten und Zeugnis einer von Hass und Unmenschlichkeit geprägten rechtsradikalen Gruppierung, angeführt von seinen Zieheltern „Ma“ Shareen (Vera Farmiga) und „Pa“ Fred Krager (Bill Kamp). Als er die dreifache Mutter Julie (Danielle Macdonald) kennenlernt und sie ungeahnte Gefühle der Liebe und Zugehörigkeit in ihm entfacht, beginnt er an seiner Ideologie zu zweifeln. Seinem zunehmenden Verantwortungsgefühl für ihr Wohl und das ihrer Töchter folgend, sucht er Hilfe beim afro-amerikanischen Menschenrechtsaktivisten Daryle (Mike Colter), der nicht nur zur entscheidenden Stütze in seinem schwierigen Prozess des Ausstiegs wird, sondern es ihm auch ermöglicht, seine verräterischen Symbole auf der Haut wieder loszuwerden. Es beginnt ein langwieriger und sehr schmerzhafter Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit…“

Infektionsschutzmaßnahmen:

  1. Das Betreten der Veranstaltungsfläche ist nur mit Mund-Nasen-Abdeckung (textile Barriere, nicht medizinische Alltagsmaske) gestattet. Das Abnehmen der Mund-Nasen-Abdeckung ist nach Erreichen des Sitzplatzes möglich, sofern dies den weiteren Regelungen nicht entgegensteht.
  2. Zur Ermöglichung der Nachverfolgung eventueller Infektionen muss sich jede Person in Anwesenheitslisten eintragen. Diese liegen am Eingang bereit. Hierbei ist zwingend anzugeben: Vor & Nachname, vollständige Anschrift, Telefonnummer. Die Listen müssen über eine Dauer von vier Wochen von den Veranstaltenden aufbewahrt werden und sind dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen auszuhändigen. Nach spätestens zwei Monaten müssen die Listen vernichtet werden.
  3. Bitte achten Sie zwingend auf Husten- und Niesetikette. Hier gilt Armbeuge statt Hand. Bei erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen ist dem Angebot fernzubleiben. Kontaktieren Sie Ihren zuständige*n Arzt/Ärztin zur Abklärung.
  4. Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern Abstand zu anderen Personen sind im Gebäude und im Außenbereich einzuhalten. Wo dieser Abstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sanitär- und andere Räume mit räumlicher Enge sind ausschließlich von einer Person zu betreten. Ansammlungen von Personen (z.B. Wartebereiche) sind zu Vermeiden. Durch die Veranstaltenden werden vormarkierte Flächen mit breiten Gängen angelegt, je Haushalt/Gruppe/Anmeldung wird ein Feld zur Verfügung gestellt.
  5. Wo möglich, sind Türen offen zu lassen, um mögliche Infektionswege, durch Betätigen der Türklinken, zu vermeiden. Tische, Tür- und Fensterklinken und andere Oberflächen, die von wechselnden Personen genutzt werden, sind zu reinigen / desinfizieren. Die Verantwortung hierüber liegt bei den Veranstaltenden. Die erfolgte Reinigung ist jeweils zu dokumentieren.
  6. Eine Picknickdecke, offene Speisen und Getränke müssen selbst mitgebracht werden. Speisen und Getränke sind nur zum Selbstverzehr gestattet und dürfen nicht andere Personen weitergegeben werden.

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

Besuch aus dem Landtag

Gestern, am 14. Juli, besuchten uns Henriette Quade (DIE LINKE) und Kerstin Eisenreich (DIE LINKE) im RATS. Beide wollten sich erkundigen, was wir so die letzten Jahre getrieben haben und was unsere Pläne für die Zukunft sind. So zeigten wir ihnen unsere Räumlichkeiten und berichteten von bereits begangenen Veranstaltungen, seien es Workshops, Filmabende oder Konzerte gewesen. Wir sprachen über (Sub-)Kultur im südlichen Sachsen-Anhalt, sowie den ländlichen Raum, aber im Speziellen vor allem über den Saalekreis.
Auch über eventuelle zukünftige, gemeinsame Projekte wurde philosophiert. Das muss die Zeit dann zeigen, inwiefern wir das realisieren können.
Am Ende der Besichtigung überreichten uns die beiden Landtagsabgeordneten eine Spende in Höhe von 300€.
Dafür bedanken wir uns recht herzlich!

In Gedenken an Matthias Lüders

Der Wehrpflichtige Matthias Lüders starb am 27. April 1993 an den Folgenschwerer Kopfverletzungen, die ihm bei einem Nazi-Überfall am 24.April 1993 auf die damalige Disco in Obhausen zugefügt wurden.

Er wurde erst im Jahr 2012 offiziell als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt. Abgesehen von einer antifaschistischen Demonstration in der nächstgrößeren Stadt Querfurt kurz nach der Tat gab es bis zu diesem Jahr kein Gedenken für den damals 23-jährigen. Mit dem Entstehen des Kulturzentrums RATS im selbigen Ort war es uns ein wichtiges Anliegen, an ihn zu erinnern.

Wir entschieden uns zu einer viertägigen „Online-Gedenkaktion“(24.-27.04.), da zur Zeit aufgrund der Corona-Pandemie keine Gedenkveranstaltung möglich ist. Es entstanden vier Videos, die den Tathergang, die Rolle der Behörden und die Gedenkaktion zeigen. Die Videos veröffentlichten wir auf unseren Social-Media-Kanälen (Twitter, Facebook, Instagram, Website).

Am 27.04.2020 installierten wir vor dem obhäuser Kulturhaus einen temporären Erinnerungsort an Matthias Lüders.

Wir möchten auf die Opfer rechter Gewalt aufmerksam machen und sind in diesen Tagen in stiller Trauer und in Gedanken bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Projektverantwortlicher: Max Richter
Video: Christopher
Text: Max Richter
Stimme: Jenny
Musik: Max Richter
Recherche: Mobile Opferberatung

Weitere Informationen:
www.rechte-gewalt-sachsen-anhalt.de

Abstimmung „Jugend Engagement Preis“

Das Voting für den „Jugend Engagement Preis“ von „freistil – Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt“ ist bereit! Ab heute 12 Uhr bis zum 27.04.2020 um 12 Uhr könnt ihr für uns abstimmen. Das Preisgeld können wir gut gebrauchen, da in der jetzigen Situation Einnahmen für uns durch eigene Veranstaltungen ausbleiben.

Die Abstimmung findet ihr hier: https://jenwe.freistil-lsa.de/#33

Jede*r kann täglich einmal abstimmen – bei mehreren Geräten, die sich eine IP-Adresse teilen, ist nur eine Abstimmung möglich – also beispielsweise ein Computer pro Haushalt, aber auch jedes Smartphone über die mobilen Daten.

Im Video gibt es eine Vorstellung unseres Projekts, die wir bei der Veranstaltung „Lets Start A Freiraum!“ aufgezeichnet haben. Danke für euren Support!

Kein Lied kann es zweimal geben – Ein Liedabend – VERSCHOBEN!

VERSCHOBEN wegen Corona. Weitere Infos folgen.

Am 21.03.2020 veranstaltet das Bündnis „Querfurt für Weltoffenheit“ im “RATS – Kulturzentrum Obhausen” (Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen) einen Liedabend der sich mit Nationalisierung und Popmusik auseinandersetzt. Es wird eine musikalische Performance über POP-Musik, Sprache, Verantwortung, Unsicherheit, eine Tür u.a. von Tommy Neuwirth / Das weltweite Netzwerk für ein bedingungsloses Grundeinkommen geben. Unterstützt wird er dabei von seinen Gästen “Spätkauf Pakila”. Als Beilage gibt es für alle Zuschauer*innen ein “Liedheft” mit lyrischen und essayistischen Beiträgen zum Thema.

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20 Uhr Eintritt: Frei


Popmusik und Nationalisierung.
Lass uns nicht über Frei.Wild reden.
Lass uns nicht über Helene Fischer reden.
»When I go forwards, you go backwards And somewhere we will meet Ha, ha, ha« (Radiohead »Electioneering«)
Wir treffen uns in der Mitte.
Die Mitte wird bewacht von der Unsicherheit.
Große Jungs weinen nicht.
Auch nicht wenn in der ersten Strophe des Deutschlandliedes der CD-Player springt, wie neulich bei einem AfD-Treffen in Bayern.
Ein bisschen Schadenfreude gönne ich mir.
Wer hört heute noch CDs?
Wer hört heute noch Popmusik?
So lange Stimmungs-Apps noch keinen Aggro-Modus haben, braucht es scheinbar weiterhin aggressive Lieder mit Texten unterhalb der deutschen Gürtellinie.
Oder einfach nur Lieder, die den Status Quo feiern.
»Einer von 80Millionen« Deutschland bestätigt sich selbst.
Und Pop? Und du? Und ich?

Mit Unterstützung von:
Bündnis „Querfurt für Weltoffenheit“
Netzwerk “Weltoffener Saalekreis”
B.A.S.E. e.V.
Amadeu Antonio Stiftung

Gefördert vom “Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend” im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben!”



Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen.

Workshop: Bildbearbeitung mit GIMP – VERSCHOBEN

VERSCHOBEN wegen Corona. Weitere Infos folgen.

Für die Arbeit im Verein oder in anderen Gruppen benötigen wir ständig Grafiken. Sei es für Printsachen um Veranstaltungen zu bewerben oder Grafiken für den Social-Media-Auftritt. Nicht immer ist Geld vorhanden, um einen Profi zu bezahlen, deshalb veranstalten wir einen Workshop, der euch das Handwerkszeug geben soll, um selbst einfache Grafiken zu gestalten. Unser Referent ist zwar kein professioneller Grafiker, aber das hat ihn noch nie daran gehindert welche zu erstellen.

Die Veranstaltung findet am 20.03.2020 im “RATS – Kulturzentrum Obhausen” (Am Bahnhof 3, 06268 Obhausen) statt und beginnt 18 Uhr. Das Ende lassen wir offen, nach einer kurzen Einführung wird es Zeit direkt selbst Hand anzulegen. Dafür könnt ihr gern schon Ideen mitbringen, die ihr im Verlauf des Workshops umsetzen könnt. 

  • Was ihr mitbringen müsst:
    • Laptop (Wenn möglich mit GIMP 2.10 oder 2.08 installiert. Können wir aber auch vor Ort machen)
    • Falls Ihr keinen besitzt schreibt uns einfach an. Wir können auch welche bereitstellen.
  • Was ihr mitnehmen könnt:
    • Vorlagen für die gängigen Print und Social-Media-Formate
    • Texturen
    • Beispielbilder
    • Schriftarten 
16×9 – Facebook, Twitter, Instagram Feed
9×16 – Facebook, Instagram Story

LETS START A FREIRAUM!

Freiräume sind im ländlichen Raum des südlichen Sachsen-Anhalts Mangelware? NOPE! An vielen Orten bewegt sich etwas. In Merseburg bereichern „kLinke“ und „Domstraße2“ die Kulturlandschaft. In Naumburg veranstalten „Tankstep“ Hardcore/Punk/Metal Konzerte. In Nebra baut der „Hardtlack e.V.“ sein Vereinsheim „NEVERI“ aus, in Obhausen haben sich Menschen gedacht „wir brauchen ein Kulturzentrum“ und betreiben seit dem 01.01.2020 das „RATS – Kulturzentrum Obhausen“. Und sicher haben wir noch wen vergessen…
Am 29.02.2020 veranstalten wir deshalb ein Vernetzungstreffen, bei dem sich die unterschiedlichen Projekte gegenseitig vorstellen und vernetzen können. Es wird außerdem einen Erfahrungsbericht von Tobias „Pudding“ Burdukat geben. Über viele Jahre hinweg gelang es ihm und seinen Mitstreiter*innen, mit dem „Dorf der Jugend“ in Grimma eine „lebendige, nachhaltige und autarke Struktur der Kultur- und Jugendarbeit für den ländlichen Raum“ aufzubauen und zu etablieren. Er wird über seine Erfahrungen und die Geschichte, Möglichkeiten und Erschwernisse von Freiräumen und Jugendarbeit im ländlichen Raum berichten und anschließend Raum für Nachfragen und Hilfestellungen bieten.

Anmeldung über: querfurt.fuer.weltoffenheit@gmail.com oder via DM auf Twitter, Instagram, Facebook(Die Anmeldung dient nur zum Überblick. Schreibt uns einfach einen Namen und evtl. für welche Initiative/Organisation ihr teilnehmen wollt.)

Zeitplan der Veranstaltung:

  • 14:00 Uhr – Begrüßung
  • 14:30 Uhr – Vorstellung der Projekte
    • Geschichte und Ziele der Initiative 
    • Aktueller Stand
    • Ausblick
  • 15:00 Uhr – Besichtigung RATS
    • Kaffee, Tee, Snacks
  • 15:30 Uhr – Vortrag “Dorf der Jugend bei euch!?”
    • Jugendarbeit im ländlichen Raum
    • Entwicklungen, Möglichkeiten, Erschwernisse
    • Best Practice
    • Diskussion, Nachfragen, Hilfestellungen 
  • 17:00 Uhr – Austausch und Vernetzung
    • Welche Bedürfnisse haben die Projekte?
    • Wie können sich die Projekte gegenseitig unterstützen? 
    • Zukünftige Vernetzung

Die Folien zum Vortrag von Tobias „Pudding“ Burdukat findet ihr unter:
https://tobias-burdukat.de/lets-start-a-freiraum-obhausen/

Pressebericht des Transit Magazins vom 03.03.2020:
https://transit-magazin.de/2020/03/freiraeume-in-der-provinz/

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